Brutwabenaustausch
... diente früher dazu schwachen Völkern Brutwaben zu geben und sie starken Völkern zu nehmen, mit dem Ziel bei den starken Völkern den Schwarmtrieb zu unterbinden und die Schwachen wieder auf die Beine zu helfen. Beides sollte man heute unterlassen, weil es sich nicht bewährt hat, der Arbeitsaufwand ist dafür zu hoch.
Weiterhin ist schon in der Mathematik nachzulesen, das Null + Null gleich Null ergibt. Heute helfe ich Völkern die nicht stark genug sind damit, dass ich sie als Königinnenreserve im Frühjahr über Absperrgitter mit ihrer Königin auf ein starkes Volk setze (vorrausgesetzt beide sind gesund). So habe ich nur sehr wenig Arbeit damit und das kleine Volk profitiert vom Stärkeren. Eine andere Methode ist den Heideimkern abgeschaut.
Bevor man den 2. Honigraum gibt, werden die Honigräume der stärkeren Völker mit denen der schwächeren Völker getauscht. So werden Völker ohne viel Arbeit „gleich gemacht“, man bremst den Schwarmtrieb beim starken Volk und verhilft dem Schwachen zu mehr Honig. Das geht natürlich nur bei Wirtschaftsvölkern, bei der Leistungsprüfung von Bienenköniginnen ist das nicht zugelassen.
Geert Staemmler