Bodenlüftung

Vorteile der Bodenlüftung: Der Bien kann auch noch im Tiefsten Winter bei Neusch
... hat nicht nur bei den Magazinen in den letzten beiden Jahrzehnten an Bedeutung zugenommen. Zum einen hat man erkannt, dass ein ständig belüfteter Boden weniger Schimmel in den Waben während der Überwinterung verursacht, die Völker bei einer flächendeckenden Bodenlüftung in für sie ungünsstigen Jahreszeiten und Witterungen weniger brüten und damit auch weniger Varroamilben erbrütet werden und nicht zuletzt, alles was kleiner ist als das die Maschen des Gewebes breit sind, fällt durch sie hindurch und kann den Bien nicht mehr schädigen (Varroa).
Im Winter bleibt die Bodenlüftung auf, das schadet dem Bien nicht, benötigt bei einem Drahtboden aber mehr Energie des Volkes um die nötige Wärme in der Wintertraube zu halten. Bei der Wanderung ermöglicht eine große Bodenlüftung (Drahtboden) dem Bien die Luftversorgung von einer Stelle der Beute von der er es gewohnt ist und damit erleidet er weniger Stress bei der Wanderung. Bei hohen Unterböden ist die Lüftung in den Klappen eingebaut, meist wird hier eine großflächige Aussparung mit einem Drahtgitter bespannt und dann mit einem Brettchen und Abstandshölzchen abgedeckt. Andere Beutentypen wie z.B. die Trogbeuten sollte man auch mit einer Bodenlüftung versehen, damit werden bei ihnen die gleichen Ergebnisse erzielt.
Geert Staemmler